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| Fördermittel für Schuldigitalisierung vollständig abrufen

Die FDP-Ratsgruppe fordert von der Verwaltung umfangreiche Informationen zum Abruf von Fördermitteln aus verschiedenen Programmen für die Digitalisierung der Schulen. So stehen den Schulen der Stadt Hagen insgesamt € 6.690.250 für die Beschaffung von digitalen Endgeräten aus den Programmen REACT-EU und der ‚Digitalen Ausstattungsoffensive‘ des Landes zu.

„Diese Förderprogramme sind eine einmalige Chance die Hagener Schüler großflächig mit digitalen Endgeräten für die Nutzung im Unterricht auszustatten. Diese Chance wollen und dürfen wir nicht verstreichen lassen, zumal eine vollständige Rückkehr zum analogen Unterricht nach Ende der Pandemielage weder realistisch noch wünschenswert ist. Ganz im Gegenteil: Wir müssen die Erfahrungen der letzten Jahre nutzen, um den Schulunterricht zu revolutionieren und junge Menschen fit für die digitale Gesellschaft der Zukunft machen“, erläutert Katja Graf, schulpolitische Sprecherin die Forderung der Ratsgruppe.

Die Verwaltung habe sich bisher nicht klar erklärt, ob sie die Fördermittel in Anspruch nehmen will und verwies zuletzt auf die notwendige Klärung der Folgekosten. Katja Graf erinnert daran, dass auch für die Administration der Endgeräte Fördermittel zur Verfügung stehen: „Die sogenannte ‚Richtlinie über die Förderung von IT-Administration‘ stellt Mittel in Höhe von € 1.200.000 zur Verfügung. Wenn das nicht ausreicht, um eine Administration und Wartung auskömmlich sicherzustellen, erwarten wir hierzu von der Verwaltung klare Ausführungen, gerade mit Hinblick auf die bevorstehenden Haushaltsberatungen. Mit der Salamitaktik muss jetzt Schluss sein!“

„Wir freuen uns, dass auch der Oberbürgermeister jüngst in einem Interview mit der Westfalenpost die ‚Digitalisierung der Schulen‘ als ein Kernthema des Jahres 2022 benannt hat. Dem wollen wir jetzt Taten folgen lassen, auch mit Blick darauf, dass Eltern in Hagen wegen der schwierigen Haushaltslage bereits über Gebühr belastet werden. Es wäre kaum vermittelbar, wenn Hagener Familien Geräte aus eigener Tasche finanzieren müssen, während diese in umliegenden Städten mit Fördermitteln beschafft werden“, konstatiert Katja Graf.

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