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| Antrag: Eindämmung von Gefahren für Radfahrer und Sauberkeit auf Radwegen

Radwege werden oft nicht gereinigt. Im Winter gibt es keine Schneeberäumung. Glasscherben liegen dort überall, ohne das sich einer drum kümmert. Etliche Radwege sind völlig zerfahren, das Pflaster (auch Teerbelag) ist kaputt, Baumwurzeln sorgen für gefährliche Stellen. Der Beschnitt des seitlichen Grünbestands wird so gut wie nie beschnitten. WBH und HEB scheinen sich über Zeitliche Intervalle wohl nicht einig zu sein. Die Übernahme dieser Leistungen setzt den Einsatz von Kehrmaschinen und Sauger (für Glas, Kippen und Hundekot) und eine dementsprechende technologische Prüfung hinsichtlich Oberflächenbeschaffenheit, Abschnittlängen und Durchfahrbreiten voraus. Radwege, die wie Radfahrstreifen direkt auf der Straße geführt werden, werden übrigens regelmäßig mit gereinigt.

Wann bekommt Hagen einen Radwegewart?

Man schaffe eine Stelle als städtischen Radwegewartes (auch ehrenamtlich tätig) als Ansprechpartner, Versteher und Problembeseitiger im Bereich des WBH angesiedelt und in Zusammenarbeit mit allen anderen städtischen Reinigungs- und Entsorgungsunternehmen. Dieser könnte auch als Ansprechpartner der Branche fungieren, um Karten, Wegführungen oder Werkstättennetz zu erläutern und um dabei Probleme aufzudecken und zu lösen. In Österreich wird ein Messfahrrad entwickelt, dass alle Stadtteile und Radwege täglich morgens, mittags und abends auf 20 km langen Routen abfährt. Die Kamera nimmt dabei die Straßenoberflächen auf. Der mit der Kamera verbundene Bordcomputer erkennt und zählt die auf dem Weg liegenden Scherben und sonstigen Unrat. Diese Daten werden ausgewertet und an die zuständigen Reinigungstrupps weitergeleitet.

Kamera vorne am Lenker nimmt Daten auf und übermittelt sie an Empfänger auf dem Gepäckträger, der die Daten an die dafür zuständigen Stellen weiterleitet.   

Was die Sauberkeit auf unseren Radwegen zusätzlich fördern würde, wären in abständen aufgestellte Abfallbehälter nach Niederländischem Vorbild.

Finanziert werden könnte dies durch speziell eingerichtete Fördertöpfe aus der Mobilitätsförderung des Bundes oder des Landes NRW.

Die genannten Fraktionen und Gruppen stellen daher folgenden Antrag zur Sitzung des UKM am 6.6.2023:

Die Verwaltung wird beauftragt:

  1. Radverkehrsanlagen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht kontinuierlich zu überprüfen und über die allgemeinen Verkehrsgefahren hinausgehenden Gefahrenstellen, durch die zuständigen Ämter selbständig in einem annehmbaren       Zeitraum zu beseitigen.
  2. Zu prüfen, ob und an welchen Stellen „Drive-by-Mülleimer“ in Hagen sinnvoll wären. (z.B. Parkanlagen und Radwege).

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